ARY (ARNOLD) OECHSLIN - BLICK INS DEFREGGERTAL. Original-bLEISTFTZEICHNUNG des Schweizer Malers und Bühnenbildners ARY (Arnold) Oechslin. Unten links signiert. Der Passepartout ist beschriftet mit "Blick ins Defreggertal" und "Arnold Oechslin IV. 45". Rahmengrösse (Alu) 40 x 30.5 cm. Bildgrösse ca. 27 x 18 cm.
Oechslin Arnold genannt Ary. * 26.6.1914 Berlin. Bürger von Schaffhausen. Maler und Bühnenbildner. Zeichnung, Objektkunst, Holzschnitt und Illustration. Sohn des bekannten Schweizer Malers Arnold Oechslin (7.6.1986 Schaffhausen - 14.11.1960 Schaffhausen). Ary Oechslin bildet sich nach praktischer Tätigkeit in einer Werkstatt für Dekorationsmalerei in Berlin an der Kunstschule Reimann 1934-1935 aus, an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste 1936-1939 und an der Meisterschule der Stadt Berlin (Abteilung Bühnenbild). Studienreisen nach Ibiza 1935, Ungarn, Bulgarien, Türkei, Griechnland, Jugoslawien, Italien, Paris 1937. 1940-1942 Bühnenbild-Assistent am Deutschen Opernhaus Berlin und 1942-1944 am Theater der Stadt Strassburg. 1944 kehrt er in seine Heimat zurück und betätigt sich bis 1952 als freier Maler: Aquarelle von Landschaften und figürliche Zeichnungen. Wird 1952 als Bühnenbildner ans Stadttheater Chur und ans Sommertheater Winterthur verpflichtet; u.a. "Urfaust" (Goethe), "Die Braut von Messina" (Schiller), "Die schlaue Susanne" (Lope de Vega), "Familie Humphrey" (H.W. Keller); 1953/53-1954/55 am Städtebundtheater Biel-Solothurn: u.a. "Die Nibelungen" (Hebbel) 1952, "Die kleine Niederdorfoper" (Lesch/Burkhard), "X.Y.Z." (KLabund), "Die letzte Entscheidung" (Laemmlin) 1953, "Cindarella" (Prokofiew), "Johanna aus Lothringen" (Andersson) 1954, "Komödie der Irrungen" (Sakespeare) 1955. 1954/55 gleichzeitig am Ateliertheater Bern in ZUsammenarbeit mit dem Direktor und Regisseur Adolf Spalinger: u.a. "Menschen und Mäuse" (Steinbeck), "Die Fliegen" (Sartre), "Santa Cruz" ( (frisch). Unter der Direktion von Raoul Alster trägt er als ständiger Bühnenbildner zur Wahrung des künstlerischen Niveaus des Ateliertheaters wesentlich bei, indem er jedem Stück den ihm gemässen bildlichen Ausdruck zu geben weiss, vom atmosphärischen Realismus bis zur weitergehenden Abstarktion: u.a. "Die beiden Veroneser" (Sakespeare) 1955, "Jeanne oder die Lerche" (Anouilh) 1956, "Der Kreidekreis" (Klabund) 1957, "Antigone" (Anouilh), "Das Paradies" (Birabeau), "Amphitryon 38" (Giraudoux) 1958, "Das Ei" (Marceau), "Biedermann und die Brandstifter" (Frisch), "Volpone" (Johnson/Zweig), "Kabale und Liebe" (Schiller), "Der Besuch der alten Dame" (Dürrenmatt) 1959, "Epitaph für George Dillon" (Osborne u. Creigthon), "Donna Diana" (Moreto), "Die Nashörner" (Ionesco) 1960), "Die Pariser Komödie" (Saroyan), "Der Geizige" (Molière) 1961, "Andorra" (Frisch), "Ehekarussel" (Stevens) 1962; in Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor des Atekliertheaters, Rudolf Wessely, "Ostern" (Strindberg) 1963 mit Anklängen an den Stil von Edvard Munch. Gastiert am Stadttheater Bern: "Die Besessenen" (Camus) 1960, "Don Carlos" (Verdi) 1963; in der von Robert Freitag geleiteten Schauspieltruppe Zürich: "Ein Monat auf dem Lande" (Turgeniew) 1959, "Viel Lärm um nichts" (Shakespeare) 1961 und an der Koninkligke Schouwburg Brüssel: "Luther" (Osborn) 1962. - Bühnenbildentwürfe und Bühnenmödelle Schweiz. Werke in Theatersammlung und Privatbesitz. Ausstellungen: Helmhaus Zürich u.a. Orte 1949 ff. Aufgeführt in den folgenden Kunstlexiken: KLS LzSK KVS.
Afficher tous les articles de ce vendeur